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Auf den Spuren der Bunker

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Bunkeranlage von AussenLange im Voraus planten wir schon das Oster-Wochenende, unsere Reise führte uns zur Linie von Maginot. Die Geschichte der Weltkriege wurde für uns lebendig. Die Geocaches wurden teilweise schon nebensächlich, unser Interesse galt den Hinterlassenschaften aus den jeweiligen Weltkriege. Die Anlagen zeigen sich dem Besucher in vielfältigem Licht, die einen sind heute als Museum eingerichtet, während andere bereits zugeschüttet sind und eine Erkundung unmöglich ist und dann gibt es noch Bunkeranlagen welche man auch von innen erkunden kann. Während die einen dem Zerfall unterliegen, sind andere dieser zugänglichen Anlagen in einem überraschend guten Zustand anzutreffen.
Es gibt einige Anlagen welche mit Geocaches bestückt sind. Somit sind sie für den Geocacher leicht zu finden. Ohne diese Geocaches würden viele dieser Anlagen schnell in Vergessenheit gelangen und sie wären wohl nicht so zahlreich besucht. Eindrücklich waren vor allem diese Anlagen welche noch in einem sehr guten Zustand waren. Es gibt Anlagen in welchen die Wände noch immer schnee-weiss sind, als ob sie gerade erst gestern frisch gestrichen worden wären. Die Fläche der Anlagen ist riesig, so sind Verbindungstunnels von mehreren hundert Meter keine Seltenheit. Die Räume in den Anlagen sind oftmals 3 Meter oder höher gleichzeitig sind 6 Stockwerke fast Standard. Es war eindrücklich wenn man in der Küche stand und die teilweise noch gut erhaltenen Küchen anschaute und sich Gedanken machte, wie man wohl früher hier gekocht hatte, oder wenn man die Schlafräume betrat, wie viele Menschen hier wohl zur selben Zeit stationiert waren oder neben dem Generator stand, der heute noch nach Diesel riecht.
Eindrücklich war ebenfalls wenn man vor Ort sich Gedanken zu den jeweiligen Strategien machte. Man konnte sich vor Ort ein Bild machen, woher damals die Angriffe erwartet wurde oder wie man die Panzertruppen versuchte in die Fallen zu locken. Nebst den Geocaches welche bei oder in den Bunker stationiert waren, suchten wir noch weitere Geocaches in der Region. Die meisten Geocaches waren an speziellen Orten platziert. So besuchten wir z.B. den brennenden Berg, in welchem seit mehr als 300 Jahren ein in Brand geratenes Kohleflöz im Inneren des Berges schwelt. Bis heute zeugen schweflig-modrig riechende Rauchfahnen von dem unterirdischen Brandherd, wenn auch längst nicht mehr so intensiv wie in früheren Jahrzehnten.
Ein weiterer Cache „Le Katzeneiche“ besuchten wir eigentlich nur wegen dem lustigen Namen, aber auch hier waren wir an einem eindrücklichen Ort. So sollen anscheinend Wildkatzen regelmässig bei dieser Eiche eintreffen und es soll eine Sage geben, dass diese Katzen ein Druiden Rat sei. Des weiteren waren wir auch noch auf den Spuren der Zwerge. Dort tauchten wir wieder in die Welt der Höhlen ein, dieses mal jedoch nicht in Bunker sondern in ehemalige Stollen.
Wir verbrachten zu viert (Sch4tzsucher, Wizzzzard, Tenemet, lena81), 3 sehr interessante Tage, wo wir viele Eindrücke Erlebnisse mitnehmen konnten.

Ein Kommentar

  1. Habe einen Geocoin in meinem Blog zum discovern bereitsgestellt.
    Es handelt sich um einen Pure. Geocoin. Also wer etwas discovern möchte, nur zu 😉

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