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Geocaching in Samnaun mit Klettersteigen

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Zum Geocachen müsste man die Klettersteige zwar nicht machen, dennoch haben sie ihren Reiz. Samnaun selber ist das Eldorado für Dutyfree Shopping, alle paar Meter findet man eine Tankstelle oder einen Shop wo man zollfrei tanken resp. einkaufen kann. Es scheint so, als ob Samnaun von den Einkaufstouristen lebt. Im Dorf  findet man den einen oder anderen Cache den man bei einer Shopping Pause loggen kann. Ein schöner Märchen Wanderweg bei welchem unweit auch Caches versteckt sind, ist ebenfalls zu empfehlen. 

Will man die Klettersteige besteigen hat man die Möglichkeit mit der Bahn in die Nähe der Einstiege zu fahren. Sehr sportliche Personen können natürlich den mehrstündigen Aufstieg vom Tal erwandern. Schon auf der Bahn wurde uns die Mondlandschaft welche wegen den vielen Skipisten zustande kommt bewusst. Die Bergregion ist durch die Höhe sowieso schon eher karg, durch das Skigebiet wirken die Berge wie eine Mondlandschaft. Viele Blumen findet man nicht und da auch im Sommer die Skipisten optimiert werden, neue Skipisten angelegt werden, sind viele Baumaschinen unterwegs. Der Greitspitz wird als knackiger Sportklettersteig im dritten Grad beschrieben welcher zwei Stellen im 5en Grad hat, welche man problemlos umgehen kann. Wir wählten ebenfalls die leichtere Variante. Für mein Empfinden war gerade der Einstieg eher ein K4 als ein K3. Der Klettersteig bietet solide Sicherungen und geht an der Kante steil aufwärts, dann links in die völlig trittlose Wand. Gegen Ende gelangt man  in leichterem Fels welcher etwas brüchig ist.  Oben angekommen sieht man wie einfach man zum Gipfelkreuz hätte gelangen können. Der Wanderweg den wir auch für den Abstieg nutzten, ist bereits ein gemütlicher Spazierweg.

Gleich neben der Bergstation der Viderjochbahn befindet sich der Einstieg in den Flimspitz. Dieser Klettersteig ist ein kurzer Klettersteig und ist einfach zu kombinieren mit dem Greitspitz. Schon bald erreicht man einen Alpinen Wanderweg wo man über grosse Felsblöcke den weiteren Aufstieg zum Einstieg in Angriff nimmt. Der Klettersteig ist gut abgesichert, an vielen Orten ist das Drahtseil aber etwas defekt, so dass einzelne Stränge herausschauen, daher ist etwas Vorsicht geboten. Ebenfalls hat es Passagen wo der Fels sehr brüchig ist und es empfiehlt sich, dass der Nachsteigende einen grossen Sicherheitsabstand wahrt, ansonsten wird sein Steinschlaghelm arg in Mitleidenschaft gezogen. Auf 2929 MüM erreicht man dann das Gipfelkreuz. Der Abstieg ist dann schon etwas mühsamer. Man gelangt über grosse Felsblöcke Richtung Tal. Erst viel später werden die Wege dann wieder angenehmer. Wir wanderten zurück zur Bahn wo wir dann gemütlich bis ganz runter in das Tal fahren konnten.

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