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Klettersteig Brunni und Zittergrad 30.06.2012

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Im September 2010 fuhren wir nach Engelberg um mit vielen Geocacher das erste mal das Brunni-Stöckli zu besteigen. Am 30. Juni 2012 war es an der Zeit nochmals in diese Richtung zu fahren.  Sch4tzsucher, Orca60, Wizzzzard, Team Mimifee und meine Wenigkeit quälten uns am Samstag zur frühen Stunde aus dem Bett. Im Flachland wurden 34c Hitze vorausgesagt, um die morgendliche Kühle auszunützen, fuhren wir also so früh wie nur möglich los.Mit der Seilbahn ging es hoch zum Brunni, mit umsteigen auf die Sesselbahn in Ristis.  Der Klettersteig wurde nach einem kurzen Fussmarsch erreicht. Für Orca60 gab es noch eine kleine Einführung in die Klettersteig Theorie und schon bald ging es los.  Da wir so früh am Morgen am Einstieg waren, waren dieses mal nicht so viele Leute am Klettersteig und wir konnten den Steig richtig schön geniessen. Für alle unsere Teilnehmer gab es Herausforderungen, während die einen mit der Höhenangst auf den Brücken kämpften, konnte ich  mich dieses mal darauf konzentrieren möglichst nur den Fels zu berühren und fast nie das Drahtseil als Hilfe zu benützen.

Über Teufelsschlund, Wolkentritte, Engelsbrücke und Himmelsleiter war der Gipfel bald erreicht. Im letzten Drittel von dem Brunnistöckli galt es natürlich noch den T5 Cache zu loggen.  Oben auf dem Gipfel gab es noch etwas zu feiern. Für Orca60 war es der erste Klettersteig, da wurde ein kleiner Gipfel Prosecco geöffnet und gemeinsam angestossen.  Dannach wanderten wir gemütlich zum Herzlisee und fanden schnell einen schönen Platz inkl. Grill.

Bereits beim Abstieg schauten Micha und ich uns den Zittergrad an.  Schnell war es beschlossen, dieser Herausforderung wollen wir uns stellen. Nach einer Mittagsrast machten wir uns  auf den Weg zu dem als schwer (K4) eingestuften Klettersteig Zittergrat. Dieser Klettersteig ist von der Brunnihütte aus einsehbar, der Zustieg ist kurz, dafür steil und über Geröll.  Steil und ausgesetzt präsentiert sich auch der Zittergrat. Bereits der Einstieg war nicht ganz einfach und erforderte aus den Beinen zu arbeiten, ansonsten verpufft die Kraft in den Armen schon auf den ersten paar Meter. In den leichten Überhängen gerieten die Armmuskeln doch mal ins Zittern. Der Zittergrad bietet neben steiler und teilweise leicht überhängenden Felskletterei eine Traverse am glatten Felsen sowie ein Sprung über eine kleine Schlucht. Wir waren beide stolz auch den Zittergrad geschafft zu haben und wanderten mit zufriedenem Gesicht zu unseren Kollegen, welche uns von unten beobachteten.

Zum Abschluss von unserem schönen Tag, zogen wir alle unsere Schuhe aus und spazierten barfuss dem Barfuss Kitzelpfad entlang. Neben Steinen, Rinde, kalt Wasser Fussbad im Herzlisee, hiess es auch noch durch tiefen Matsch zu gehen bis man dann schlussendlich ein angenehmens Sprudelfussbad erreicht.

Gegen den frühen Abend fuhren wir dann nach Hause, in Stansstad gab es noch ein kleiner Zwischenhalt. Direkt am See genossen die einen eine Cola mit viel Eis, die anderen ein Kaffee mit viel Koffein und ich ein Cola Zero mit viel Süssungsmitel. Nebst dem dass das Restaurant wunderschön am See gelegen ist, hat es dort ein Kellner mit Witz und mein Coupe Romanoff war super lecker mit vielen Erdbeeren.

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