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Schlechte Verstecke #1

| 2 Kommentare

Heute bin ich beim stöbern im deutschen Forum über einen erschreckenden Bericht gestolpert. Der Schreiber des Beitrags verwies auf zwei Geocaches, welche beide an Bäumen platziert waren. Soweit mal nichts ungewöhnliches.

Nun hatte der kreative Owner aber die glorreiche Idee, er könne doch einfach die Rinde abschälen und seinen Petling in einem fingerdicken Bohrloch direkt im Stamm verstecken.

Die abgeschälte Rinde wurde wieder als Tarnung verwendet. Handwerklich gesehen ein schönes Werk, aus der Sicht der Natur ein riesiger Frevel. Der Baum wird so über kurz oder lang absterben. Der Nährstofftransport ist nicht mehr gewährleistet und die Bohrlöcher bieten Schädlingen gute Angriffsflächen. Man könnte so etwas an einem toten Baum umsetzten, dann würde es wohl ausser den Borkenkäfern und einigen kleinen Krabblern niemanden mehr stören. Solche Manipulationen an lebenden Bäumen vorzunehmen ist schlichtweg unverantwortlich.

Mit freundlicher Genehmigung des Fotografen stelle ich hier noch die Bilder zu besagter Birke ein.

Den Link zum Cachelisting, sowie Namen von Cacher, Owner und Standort sucht ihr hier vergebens. Es soll kein bashing werden und Trolle können von meinem Blog gern fernbleiben. Daher werden auch alle Kommentare manuell moderiert. Selbstverständlich ist jeder konstruktive Kommentar willkommen.

Autor: sch4tzsucher

Baujahr 81, Wohnhaft im Zürcher Unterland, Grosse-Dosen-Fan

2 Kommentare

  1. Sowas geht natürlich überhauptnicht.
    Ich bin ja der meinung, dass man alles in der Natur machen kann, selbst nachts durchs Unterholz krabbeln.
    Aber dann bitte so das man so unauffällig wie möglich ist und das man schon garnicht seinen müll oder dergleichen dort zurück lässt.
    Geocachen ist die Einmalige gelegenheit der Jugend wieder die Natur zu zeigen, ich hoffe das sie dieser gedanke durchsetzt…

  2. neiaberau! so etwas stimmt mich traurig. hier fehlts gewaltig an xmv.

    geocaching kann halt wirklich auch eine gefahr für die natur darstellen, vor allem bei der zuwachsrate an neocachern. auch gewisse nachtcaches, die quer durchs unterholz gehen, sind eigentlich alles andere als der hammer. nicht für die bäume, aber denkt auch jemand an die tiere!?

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